Kochen ohne Einkaufen

Zuallererst: Im ganzen Jahr 2016 hab ich nichts geschrieben? Quel scandale!

Selbst dieses Thema hatte ich schon im September? Oktober? – jedenfalls vor ein paar Monaten angekündigt.

Seit einiger Zeit sind ja die sogenannten Rezeptboxen der große Hype. Das Prinzip ist auch gar nicht verkehrt – vor allem für voll berufstätige Menschen, die auch noch einen großen Teil ihrer Freizeit im Straßenverkehr verbringen (müssen). Man wählt aus verschiedenen Gerichten aus, lässt sich die passenden Zutaten samt Rezept liefern et voilà – kann entspannt kochen.

Eine Zeit lang liebäugelte ich mit Hello Fresh, jedoch hielten mich einige Punkte davon ab (Achtung, persönliche Meinung):

  • Es geht nur ab 3 Gerichte aufwärts
  • Man hat sofort ein Abo an der Backe
  • Die Sachen werden mit der Post verschickt


Punkt 1 ist für mich (uns) unpassend, da ich nur am Wochenende koche, und das sind halt nur zwei Tage. Zu Punkt 2 – ich möchte gerne etwas ausprobieren können, ohne danach bei Nichtgefallen durch einen langwierigen Kündigungsprozess laufen zu müssen. Und Punkt 3 – selbstredend, wenn es sich um frische Lebensmittel handelt. Was ist, wenn ein Nachbar es annimmt und dann erst mal nicht da ist? Außerdem finde ich die Gutscheinwerbung ziemlich aggressiv – in fast jedem Amazonpaket ist inzwischen ein Gutschein (bei dessen Inanspruchnahme man sofort ein Abo am Hals hat – der Kreis schließt sich).

Im Herbst dann veröffentlichte das Magazin des Kölner Stadtanzeiger einen Kochboxen-Test. Nach der Lektüre habe ich mich für das Kochhaus Sülz entschieden.

Entscheidend war für mich

  • Man kann auch nur 2 Gerichte bestellen
  • Man kann sich den Lieferzeitpunkt auswählen
  • Die Sachen werden frisch von einem Fahrer geliefert
  • Man kann auch mal aussetzen


Allein der letzte Punkt ist schon Gold wert (die restlichen sowieso). Weiß man, dass man übers Wochenende verreist ist oder zum Essen ausgeht etc., kann man problemlos online (bis 24 h vor Liefertermin) die Lieferung pausieren – kostenlos. 


Ich habe auch schon die Anzahl der Gerichte und Rezepte erhöht, als wir Gäste hatten. Und die Gutscheine sind wirklich nur zum Probieren da – man bestellt einmal zur Probe und das war es. Will man ein Abo, muss man selbst aktiv werden.

Ich mache das nun seit Ende September und bin immer noch sehr zufrieden. Als Liefertermin habe ich mir Freitag zw. 18.00h und 20.00h ausgesucht – perfekt, um samstags und sonntags frisch zu kochen. Montags bekomme ich die Email mit meinen 2 Rezeptvorschlägen, die ich nach Lust und Laune austauschen und/oder erweitern kann. Das ewige „Was koche ich nur am Wochenende?“ und das Einkaufen entfällt – und ich habe genau die Menge, die ich für 2 Portionen brauche. Es bleibt nichts übrig und verdirbt.

Alles in allem hat diese Art des Kochens auch meinen Horizont erweitert – ich habe inzwischen Dinge selbst zubereitet, bei denen ich nie auf die Idee gekommen wäre, das auszuprobieren. Kann ich uneingeschränkt empfehlen.

Hier ein paar Kostproben:

Orientalisches Lamm mit Granatapfelsoße und Kurkuma-Reis

Schweinefilet mit gebackenen Rosmarinpflaumen, Parmesan-Rucolasalat und Speckkartoffeln

Schweinemedaillons in Pfeffer-Pilzrahm mit Süßkartoffelstampf und Röstzwiebeln
Lachsforelle mit Orangenglasur, gebackenen Kartoffeln und Babymangold

PS: Meistens bestelle ich je ein vegetarisches und ein Fleisch- oder Fischgericht am Wochenende. 

Wie mir gerade auffällt, habe ich kein Foto von fleischlosen Gerichten. Dies ist jedoch keine Absicht. Meine Favoriten waren die Gnocchi in Basilikum-Creme mit Cocktailtomaten und gerösteten Pinienkernen sowie die Birnen-Maronen-Rotondi in Taleggio-Rahmsoße mit Schnittlauch und gerösteten Walnüssen. Beides leider nicht mehr erhältlich – aber ich habe ja die Rezepte und kann jederzeit nachkochen. Die Rezepte werden regelmäßig ausgetauscht, damit es nicht zu eintönig wird.

Von mir: Absolut 5 Schnäbel!

EarlyTaste – Frühstücksservice für Köln

Vorab: Dieser Post ist wirklich nur für die Kölner relevant. Aber alle anderen dürfen ihn natürlich auch lesen…

Ich liebe ausgiebiges Frühstück. Was unter der Woche zu kurz kommt (meist nur eine Schüssel Haferflocken oder ein Nutella-Brot), wird am Wochenende ausgiebig zelebriert. Wir haben samstags und sonntags immer Eier, Wurst, Käse, besondere Brötchen, Dips, Tomaten, Gurken, Kuchen, etc. 

Ebenso gerne gehe ich außer Haus frühstücken oder brunchen.

Deshalb dachte ich, als ich gestern EarlyTaste auf Facebook entdeckte: „Hey, das muss ich doch mal testen!“

Nachdem ich ab morgen für 9 Tage Strohwitwe sein werde, war es klar, dass wir heute unser letztes gemeinsames Wochenendfrühstück dort bestellen würden.

Ich hab also gestern abend vorbestellt, für heute Morgen 10:00 Uhr, und per PayPal bezahlt. Die Bestellbestätigung kam prompt und das war es.

Heute Morgen Punkt 10:00 Uhr klingelte es und das Frühstück war da. Schon mal der erste Pluspunkt! Absolute Pünktlichkeit.

Auch war alles sehr ansprechend verpackt:

– Das Auge isst ja auch mit.

Nachdem ich alles ausgepackt hatte (war schön, mal nicht den ganzen Inhalt des Kühlschranks ins Wohnzimmer tragen zu müssen), war unser Tisch schon reichlich belegt:

Liebevoll angerichtete Käseplatten (sogar mit Tête de Moine) mit Feigensenf und Trauben, toller Schinken und Salami, Tomaten, Melonen-Kiwi-Salat, für jeden eine Brötchentüte mit jeweils 2 kleinen Brötchen und einem richtig guten Croissant (das bedeutet, dass es nicht in seine Bestandteile zerfällt, sobald man es anpackt), eine halbe Avocado, 2 Portionen tolles Rührei mit Bacon, Butter und Aprikosenkonfitüre…

Ob es lecker war? Seht selbst:

Von mir hierfür 5 Schnäbel. Und ich wünsche den Inhabern dieses jungen Unternehmens viel Erfolg!



Produkttest: Landliebe Milchreis

Und noch einen Test für Leckermäulchen durfte ich diesen Herbst mitmachen: Landliebe Milchreis.

Ich habe leider GAR KEIN Foto davon, weil ich beim Auspacken des wirklich riesigen Pakets nur gedacht habe: „Oh Gott, wie bekomme ich die alle in den Kühlschrank?“

Es war eine Menge an Milchreis, die mir da entgegenkam. Die Verpackung war wirklich sehr professionell – eine riesige Styroporkühlbox mit Kühlpads. Das Paket war zwei Tage vorher abgeschickt worden, stand dann bis zum frühen Abend bei meinem Nachbarn im Flur, und war wirklich noch alles kalt. 5 Schnäbel allein dafür.

 
 
Es waren tatsächlich 24 Becher (6 verschiedene Sorten) Milchreis, die ich nun in meinem Kühlschrank verstauen sollte. Irgendwie hab ich es auch geschafft, aber es war nicht leicht 🙂
 
 
Fertigmilchreis ist ja so eine Sache. Es ist im Grunde auch was, das man ganz schnell selbst zubereitet hat. Ich hab jedoch viele davon zum Frühstück gegessen, und wer kocht schon morgens um 6 Uhr Milchreis.
 
Ich war sehr gespannt auf das Produkt, denn ehrlich gesagt, war ich bisher vom Angebot fertigen Milchreises nicht wirklich begeistert. Ein Produkt, das ich kenne, ist schon vom Anblick her nicht sehr appetitlich und schmeckt auch nicht wirklich gut.
 
Um so begeisterter war ich vom Landliebe Milchreis. Er ist strahlend weiß, körnig und hat genau die richtige Konsistenz – nicht zu viel Flüssigkeit und schön cremig. Die Reiskörner haben noch Biss, und er schmeckt wirklich wie selbst gemacht.
 
Auch meine Mittester waren angenehm überrascht, denn sie hatten bisher die gleiche Meinung wie ich, was Fertigmilchreis im Becher angeht. Ich soll ausdrücklich meinen Schwager zitieren: „Den würde ich auf jeden Fall kaufen!“
 
Alle Sorten waren wirklich sehr gut, aber die folgenden Favoriten haben sich herauskristallisiert:
 
Traditionell und Schokolade waren die Lieblinge meiner Mittester. Mein absoluter Favorit war Aprikose, eine ganz neue Sorte, und auf Platz 2 kommt auch bei mir der traditionelle (also pur). Den kann man nämlich auch nach eigenem Geschmack verfeinern. Ich habe ihn z.B. mit Amarenakirschen aufgepeppt. Mmmmmmh….
 
Rundum zufrieden – solche leckere Tests mache ich gerne wieder!
 
 
 


Produkttest: Dr. Oetker Kleine Rührkuchen

Eigentlich bin ich schon viel zu spät dran für diesen Testbericht. Die Kuchen waren ganz schnell weg und was soll ich anderes darüber sagen: Sie waren lecker. Wirklich.

Aber so ein Bericht soll ja etwas mehr Information geben, daher gehe ich jetzt ein wenig ins Detail.

 
 
Das Testpaket enthielt eine lustige Einkaufstasche mit dem Kuchendesign sowie 1 Paket Zitronenkuchen, 1 Paket Marmorkuchen und 5 Pakete Schokokuchen.
 
Ich hätte gerne mehr Fotos davon gemacht, z.B. wie sie ohne Verpackung aussehen und verzückte Gesichter beim Essen, aber immer wenn wir welche davon gegessen haben, hab ich nicht daran gedacht… deshalb kommt jetzt nur mein Ranking.
 
Platz 3
 
Der Marmorkuchen. Marmorkuchen esse ich ganz gerne, ich muss ihn aber nicht haben. Ich habe noch nie einen gebacken (meine Schwiegermutter kann ihn eh besser) und er ist auch nicht der Kuchen meiner Wahl, wenn ich ins Café gehe. Die kleinen Marmorküchlein sind ganz lecker, sie sind komplett mit Schokolade überzogen, aber insgesamt waren sie mir etwas zu trocken. Würde ich also nicht unbedingt selbst kaufen.
 
Platz 2
 
Der Schokokuchen. Ich liebe Schokokuchen, und war deshalb sehr gespannt. Diese hier sind vom Geschmack her schön schokoladig. Es gibt keinen kompletten Schokoüberzug, sondern nur eine Schokoverzierung. Was mir allerdings gefehlt hat, war diese leichte Feuchtigkeit im Teig. Persönlich mag ich Schokokuchen lieber, der einen weichen Kern hat. Davon gibt es einige auf dem Markt. Sofern ich also nicht selbst backe, dann würde ich eher zu einem anderen Produkt greifen.
 
Der unangefochtene Platz 1
 
ZITRONENKUCHEN
 
Zitronenkuchen erinnert mich an meine Kindheit. Meine Mutter backt einen solch tollen Zitronenkuchen – Kastenform, oben schön aufgekracht und der Zitronenguss bahnt sich seinen Weg durch die aufgegangene Kruste ins Kucheninnere. Saftig und zitronig – einfach herrlich. Und genauso sind die kleinen Zitronenküchlein von Dr. Oetker. Unfassbar gut – ich fühlte mich beim ersten Bissen sofort in die Vergangenheit versetzt. Und war enttäuscht, dass es nur ein Paket (also 4 kleine Küchlein) davon gab. Diese kann man selbst nicht besser machen.
 
Fazit: Ja, ich kann die Küchlein empfehlen. Geschmacklich ist an keinem was auszusetzen. Alles andere sind persönliche Präferenzen.
 
Natürlich sagen viele: „Pf, Kuchen backt man selbst!“ Verstehe ich. Aber es kann nicht schaden, einen kleinen Vorrat an Fertigküchlein zuhause zu haben. Für unvorhergesehenen Besuch. Oder einfach für den schnellen Kuchengenuss zwischendurch. Aber ich würde hiervon nur die Zitronenküchlein kaufen.


Pink Box vs. Douglas Box of Beauty

Ihr wisst ja, dass ich für mein Leben gerne neue Kosmetikprodukte ausprobiere (klar, ist ja ein großer Bestandteil dieses Blogs). Da lag es vor 3 Jahren nahe, Abonnentin der Douglas Box of Beauty zu werden.

Das Konzept dieser Boxen ist immer gleich – man zahlt einen monatlichen Betrag und erhält dafür eine schöne Box, meist mit ein bis zwei Originalprodukten, der Rest Luxusproben.

Anfangs kostete die BoB €10,– und war eine Überraschungsbox. Dann wurde es dahingehend geändert, dass man sich den Inhalt selbst zusammenstellen konnte. D.h., an einem bestimmten Tag im Monat (den man vorher per Mail mitgeteilt bekam) konnte man ab 3 Uhr morgens (!!!) seinen Boxinhalt (mit Ausnahme des Originalproduktes) festlegen.

Ich hab das nur selten geschafft, denn wenn ich mich gegen 10 Uhr eingeloggt habe, waren meist die guten Sachen schon weg. Und ich weigerte mich, für Kosmetikprodukte um 3 Uhr aufzustehen (wie es der Douglas-Facebookseite zufolge wohl wirklich viele getan haben *gggg*).

Vor etwa einem Jahr änderte Douglas das ganze wieder hin zur Überraschungsbox. Ich fand das sowieso nicht schlecht, denn ich liebe Überraschungen. Und ich war auch immer zufrieden, konnte ich doch so auch ein paar Teile aus der Dita von Teese-Kollektion von art deco ergattern. Und aus den Dingen, die ich nicht brauche, stelle ich ja immer meine eigenen Boxen zur Verlosung zusammen.

Vor ein paar Monaten wurde nun wieder alles verändert. Nun sollten es Themenboxen sein, und der Preis wurde auf € 15,– erhöht. Die erste Box hatte das Thema „Hände“, die zweite „Haare“. Diese zwei Boxen waren richtig gut!

Nun zur Juni-Box. Das Thema war Sommer, und ehrlich, die war wirklich schlecht. Dazu kam, dass auf dem Lieferschein andere Produkte standen als in der Box zu finden waren (was lt. Douglas ein bedauerlicher Fehler war, der allerdings nur als Antwort auf einen Kommentar bei FB eingeräumt wurde).

Auf diese Box hin gab es einen kleinen Shitstorm auf der FB-Seite von Douglas. Ich beteilige mich zwar nicht an sowas, in Anbetracht der nun € 15,– habe ich aber nun auch angefangen mich nach Alternativen umzuschauen.

Gefunden habe ich die Pink Box, die mich schon allein wegen der Farbe neugierig gemacht hat.

Preis: € 13,95, Inhalt: mindestens 3 Originalprodukte UND eine (monatlich wechselnde) Zeitschrift.

Ich hab sie gleich bestellt, sie kam zwei Tage später. Hier nun der Vergleich.

1. Aufmachung

Optisch kann man über beide nichts schlechtes sagen; die BoB ist etwa tiffany-türkis, die Pink Box – naja, was wohl. Die BoB wird wie eine Schublade geöffnet, die Pinke hat einen Deckel zum Abnehmen. Punktestand: 1:1

2. Verpackung des Inhalts

 
 
Wie man sehen kann, ist der Inhalt der BoB in verkrumpeltes Papier gewickelt, der der Pink Box ist schön eingeschlagen, mit einem Klebesiegel geschlossen und mit einem pinken Schleifenband versehen. Punktestand: 2:1 für die Pink Box.
 
 
Nun zum wichtigsten, dem
 
 
3. Inhalt
 
 
 
 



BoB: Eine Handcreme als Originalprodukt (ungefähr die gefühlt 100.000ste, soviel Hände kann ich bis zum Rest meines Lebens gar nicht eincremen), eine Sondergröße Sun Cream von Lancaster und zwei Sondergrößen Sonnencreme und After Sun der Eigenmarke. Plus: ein WM-Schminkstift in schwarz-rot-Gold mit Douglas-Aufdruck. Abgesehen davon, dass das nicht meine Farben sind, ist das ein Werbegeschenk, dass man genauso an Tankstellen geschenkt bekommt, nur mit anderem Logo. (Den Stift habe ich bereits einem Kollegen geschenkt, für seine Kinder).

Pink Box: 3 Originalprodukte – ein Wilkinsonrasierer, die Nagelfolien von Sephora und ein Lippenbalsam von Tiroler Nussöl (plus die Zeitschrift Eat Smarter). Bei den Proben handelt es sich um BB-Cream von Olaz (die ich übrigens immer verwende, also super für den nächsten Kurztrip), einen Beauty-Drink sowie ein Shampoo für blondes, graues oder weißes Haar (da wird sich meine Mutter drüber freuen).

Punktestand 3:1 für die Pink Box.

Nimmt man noch den Preis hinzu, dann steht es eindeutig 4:1

Da ich ja eine loyale Kundin bin, werde ich die BoB aber noch nicht direkt kündigen. Ich werde ungefähr 2-3 Monate beide Boxen testen und mich dann entscheiden.

Für diesen Monat allerdings ist die Pink Box klare Siegerin und erhält von mir 5 Schnäbel



Gastbeitrag von Andrea – Mövenpick Auslese "Feinste Früchte"

Juhu, ein Gastbeitrag bei Canettchen und der Stiftung Tussentest, ich freue mich.

Es geht um Mövenpick Auslese – Feinste Früchte für den besonderen Genuss…

wie passend, da die Marke auch aus der gefiederten Reihe kommt.

 

Zum Testen gab es vier verschiedene Sorten:

– Wilde Blaubeere aus kanadischen Wäldern,

– Weinberg Pfirsch aus dem Rhônetal

– Blutorange aus Sizilien

– Wald- Erdbeere mit deutscher Garten – Erdbeere

Die Fruchtaufstriche sind sehr unterschiedlich im Geschmack und auch in ihrer Verwendungsmöglichkeit.

…wir haben sie auf Brötchen, zu Pfannkuchen und zum Torten dekorieren getestet. 

Sie sind nicht zu süß und schmecken wie selbstgemachte Marmelade.

Besonders die Blaubeere und Erdbeere sind intensiv im Geschmack und es ist zu spüren, dass die Zutaten aus den jeweiligen Regionen kommen. 

Wir stellen öfter eigene Marmelade her von freien Früchten oder von Händlern der Region und die Mövenpicksorten sind wirklich vergleichbar. 

Die Blaubeere aus den kanadischen Wäldern ist mit Früchten gemischt, diese haben eine tolle Konsistenz. Erdbeere und Pfirsich kommen ohne Fruchtstücke aus. 

Die sizilianische Blutorange hat auch Fruchtstücke bzw. Abrieb der Schale, dies sagte mir gar nicht zu und ist auch geschmacklich weit hinter den anderen Sorten in unserem Testbereich…viele empfanden sie als zu bitter.

Die Qualität ist überzeugend und die Darreichungsform in 200g Gläsern ist auf Grund der Sortenvielfalt super. 

Die Farbintensität ist toll…auch auf der Kleidung, aber sie ließ sich auch hervorragend auswaschen.

Die Gläser haben eine schlichte Eleganz. Ich würde mir eine Sortenbeschriftung auf dem Deckel wünschen, um es schneller wieder zu finden.

Besonders zu empfehlen sind die Fruchtstück losen Sorten zum Einkleiden von Torten mittels Fondant, da sie sich ebenmäßig verteilen lassen…ein Genuss zur Buttercreme.

Abschließend lässt sich sagen…Canettchen dürfte hier in meinem Namen 5 Enten vergeben.

Eure Andrea von kreativeserleben.blogspot.de (würde mich freuen, wenn ihr mal reinschaut)

Garnier BB Cream

2014 – und Stiftung Tussentest geht in eine neue Runde!

 Bild: http://www.garnierbuero.de

Ich mag Make-up nicht gerne. Also nicht als Oberbegriff, sondern sogenannte Foundations. Meist sind sie mir zu mächtig und zäh, und da ich als Finish noch Puder verwende, wäre das ein wenig zuviel des Guten. Getönte Tagescremes sind jedoch meistens zu dünn und decken nicht gut.

Daher verwende ich seit Jahren die sogenannten BB-Creams, die man am besten als Mischung aus beidem bezeichnen kann – die leichte Konsistenz einer Tagescreme mit nahezu der Deckkraft einer Foundation. Mit Puder obendrauf perfekt!

Als daher Garnier Ende November Testerinnen für die neuen Varianten ihrer BB-Cream suchte, ließ ich mich nicht lange bitten. Ich habe mich für die Variante „Anti-Falten“ entschieden (sollte man eh ab spätestens 30 benutzen).

Die Ergebnisse sind einfach zusammen zu fassen:

  • Die Konsistenz ist sehr angenehm. Sie lässt sich wunderbar verteilen, d.h., sie ist nicht zu fest und nicht zu flüssig, sondern gerade richtig.
  • Der Duft ist unaufdringlich.
  • Sie deckt kleine Rötungen sehr gut ab. Ich habe sie auch sehr gut vertragen, d.h., keinerlei allergische Reaktionen.
  • Nun, was den Anti-Falten-Effekt betrifft, ich hatte vorher keine Falten und habe jetzt auch noch keine, also scheint es wohl zu wirken *lach* Das wird der Langzeittest zeigen…

Die Garnier BB-Cream gibt es in den Varianten „Feuchtigkeit“, „Fettige und Mischhaut“ sowie „Anti-Falten“ in jeweils zwei Farbtönen (für helle und dunkle Haut) zum Preis von € 8,00 bis € 12,00, je nach Anbieter und Variante. 

Ich werde sie sicher weiter verwenden, und gebe dafür 5 Schnäbel!


Ma Tarte aux Noisettes – Dr. Oetker

Im August hatte ich wieder einmal das Vergnügen, von Konsumgöttinnen für einen Produkttest ausgewählt zu werden. Diesmal gab es etwas Süßes – kleine Tartes von Dr. Oetker.

Von Dr. Oetker war man bisher keine Fertigkuchen gewohnt, sondern höchstens Backmischungen. Daher war ich sehr neugierig. Man konnte sich aussuchen, ob man lieber die Variante Haselnuss (Tarte aux Noisettes) oder Schokolade (Tarte au Chocolat) testen möchte.

Da die Nuss-Variante für mich eher neuartig war, habe ich mich hierfür entschieden. Und das war gut so!

So sah es aus, als ich das Testpaket öffnete. Ganze sechs Packungen zum Probieren!!!

Als dann Thorsten nach Hause kam, haben wir uns gleich an die Arbeit gemacht. Was soll ich sagen. Diese Törtchen sind wunderbar. Ganz leichter, ein wenig „feuchter“ Teig (bei uns in der Pfalz sagt man dazu „klotzig“), wenn Ihr wisst was ich meine, und dazu wirklich intensiver Haselnuss-Geschmack.

Ich musste mich wirklich zurückhalten, nicht ständig über die Törtchen herzufallen. Nach einer knappen Woche waren sie jedoch restlos leer. Ein Testpäckchen konnte ich retten und mit ins Büro nehmen, um auch meine Kollegen an dem Test teilhaben zu lassen (zu 98% süß-süchtig). Auch hier gab es nur positive Stimmen.

Beigefügt war dem ganzen übrigens auch ein Rezeptheft mit Vorschlägen, wie man die Tartes verfeinern kann. Man kann sie z.B. aufschneiden und mit Creme füllen und ähnliches. Naja, da bin ich nicht zu gekommen, sie waren viel zu schnell weg 🙂 Beim nächsten Mal…

Zwischenzeitlich konnte ich im Supermarkt auch die Schokoladenvariante finden und habe sie zum Vergleich mal mitgenommen. Fazit: Nichts, was man nicht schon in ähnlicher Form schon mal gegessen hätte. Lecker, ja, aber nichts außergewöhnliches. Schmeckt halt wie Brownies.

Für die Tarte aux Noisettes gibt es von mir jedoch volle 5 SCHNÄBEL

Magnetic Nails

Im Rahmen des lebenslangen Projektes, Nagellacke zu testen – zugegebenermaßen ein wenig einseitig, weil mein Kosmetiktisch aussieht wie von essie gesponsort – habe ich es nun endlich mal geschafft, den RepStyle auszuprobieren.

Ein ähnliches Produkt habe ich schon mal getestet; von IsaDora (eine Marke, die bei douglas erhältlich ist) – und war abgrundtief enttäuscht. Das hat ja gar nicht funktioniert! Das Muster war ganz kurz zu sehen, wurde dann jedoch völlig unscharf und verlief dann, bis es einfach nur noch nach normalem Nagellack aussah.

Eine liebe Freundin gab mir den Tipp, dass man den Magneten länger über den Nagel halten muss als angegeben, also wollte ich es nochmal wagen.

Beim Lack von essie (hier übrigens der Farbton snake it up) muss zuerst eine dünne Schicht, dann eine zweite dickere Schicht aufgetragen werden. Direkt danach den Magneten (auf der Oberseite des Deckels) für 20 Sekunden über den feuchten Nagel halten. Auf der deutschen essie-Seite gibt es auch ein Tutorial.

Tadaaaaaaaaaaaaaa… wie man sieht, es hat tatsächlich funktioniert!


   
Die linke Hand war noch etwas murksig, bei der rechten Hand ging es aber wie am Schnürchen. Wichtig ist, dass der Magnet ganz nah am Nagel ist, kurz bevor er ihn berührt. Ob die Tatsache, dass ich auf 25 sek. ausgedehnt habe, ausschlaggebend war, weiß ich nicht, aber sicher ist sicher 🙂

Von mir gibt es hierfür 5 SCHNÄBEL