Endlich ein schöner Nähplatz

Nachdem wir letztes Jahr erfolgreich die Vögel aus dem Vogelzimmer vertrieben haben (Scherz, einige sind noch drin, andere wohnen in einem anderen Zimmer), um uns unsere Wohnung zurückzuholen, hatte ich mir auch einen kleinen Nähplatz eingerichtet. Der Tisch ist ein alter Singer-Nähtisch aus der Mitte des 20. Jahrhunderts, von wann genau weiß ich nicht, aber meine moderne Singer lässt sich perfekt in die Aussparung integrieren.

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Noch ziemlich überschaubar, oder? Nun ja, oft benutzt habe ich ihn nicht in so ziemlich genau den letzten 12 Monaten, in denen er verfügbar war, was hauptsächlich daran lag, dass ich immer mehr den Platz als Ablage für Zeitschriften, Stoffe, Schnitte und ähnliches benutzt habe. Und nachdem ich mir beim Amazon-Day im Juni eine günstige Overlock geschossen hatte, war klar, jetzt habe ich erst recht nicht mehr genug Platz. Bis gestern Mittag sah das Ganze nämlich so aus:

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Ist das nicht grässlich? Absolute Unordnung, die sogar mir zuviel war. Daher das Bild auch ganz klein 🙂

 

Auch wenn es weh tut, mir war klar, dass ich mich von meinem Vintage-Schätzchen, dem Tisch, trennen muss, wenn hier wieder ein funktioneller Nähplatz entstehen soll. Also hab ich schweren Herzens einen Eck-Computertisch (in schwarz, aus Holz und Metall, also sehr dezent) bestellt. Gestern (früh um 8 Uhr) wurde er geliefert.

 

Mittags machte ich mich dann ans Abräumen und Aufbauen – aber seht selbst:

Links aufgestapelt, was sich alles so angesammelt hatte im letzten Jahr, rechts die Einzelteile des neuen Tisches. Und ich muss sagen, ich habe noch nie so eine strukturierte Aufbauanleitung und Teilesortierung erhalten. Auf jedem Teil, jedem Schraubentütchen war ein Buchstabe bzw. eine Zahl aufgebracht, die mit den einzelnen Schritten in der Anleitung korrespondierten. Und jede Schraube passte perfekt, ohne Motzen konnte ich das Teil ziemlich zügig aufbauen. Und nun sieht es so aus:

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Ich denke, damit lässt es sich arbeiten!

 

Kochen ohne Einkaufen

Zuallererst: Im ganzen Jahr 2016 hab ich nichts geschrieben? Quel scandale!

Selbst dieses Thema hatte ich schon im September? Oktober? – jedenfalls vor ein paar Monaten angekündigt.

Seit einiger Zeit sind ja die sogenannten Rezeptboxen der große Hype. Das Prinzip ist auch gar nicht verkehrt – vor allem für voll berufstätige Menschen, die auch noch einen großen Teil ihrer Freizeit im Straßenverkehr verbringen (müssen). Man wählt aus verschiedenen Gerichten aus, lässt sich die passenden Zutaten samt Rezept liefern et voilà – kann entspannt kochen.

Eine Zeit lang liebäugelte ich mit Hello Fresh, jedoch hielten mich einige Punkte davon ab (Achtung, persönliche Meinung):

  • Es geht nur ab 3 Gerichte aufwärts
  • Man hat sofort ein Abo an der Backe
  • Die Sachen werden mit der Post verschickt


Punkt 1 ist für mich (uns) unpassend, da ich nur am Wochenende koche, und das sind halt nur zwei Tage. Zu Punkt 2 – ich möchte gerne etwas ausprobieren können, ohne danach bei Nichtgefallen durch einen langwierigen Kündigungsprozess laufen zu müssen. Und Punkt 3 – selbstredend, wenn es sich um frische Lebensmittel handelt. Was ist, wenn ein Nachbar es annimmt und dann erst mal nicht da ist? Außerdem finde ich die Gutscheinwerbung ziemlich aggressiv – in fast jedem Amazonpaket ist inzwischen ein Gutschein (bei dessen Inanspruchnahme man sofort ein Abo am Hals hat – der Kreis schließt sich).

Im Herbst dann veröffentlichte das Magazin des Kölner Stadtanzeiger einen Kochboxen-Test. Nach der Lektüre habe ich mich für das Kochhaus Sülz entschieden.

Entscheidend war für mich

  • Man kann auch nur 2 Gerichte bestellen
  • Man kann sich den Lieferzeitpunkt auswählen
  • Die Sachen werden frisch von einem Fahrer geliefert
  • Man kann auch mal aussetzen


Allein der letzte Punkt ist schon Gold wert (die restlichen sowieso). Weiß man, dass man übers Wochenende verreist ist oder zum Essen ausgeht etc., kann man problemlos online (bis 24 h vor Liefertermin) die Lieferung pausieren – kostenlos. 


Ich habe auch schon die Anzahl der Gerichte und Rezepte erhöht, als wir Gäste hatten. Und die Gutscheine sind wirklich nur zum Probieren da – man bestellt einmal zur Probe und das war es. Will man ein Abo, muss man selbst aktiv werden.

Ich mache das nun seit Ende September und bin immer noch sehr zufrieden. Als Liefertermin habe ich mir Freitag zw. 18.00h und 20.00h ausgesucht – perfekt, um samstags und sonntags frisch zu kochen. Montags bekomme ich die Email mit meinen 2 Rezeptvorschlägen, die ich nach Lust und Laune austauschen und/oder erweitern kann. Das ewige „Was koche ich nur am Wochenende?“ und das Einkaufen entfällt – und ich habe genau die Menge, die ich für 2 Portionen brauche. Es bleibt nichts übrig und verdirbt.

Alles in allem hat diese Art des Kochens auch meinen Horizont erweitert – ich habe inzwischen Dinge selbst zubereitet, bei denen ich nie auf die Idee gekommen wäre, das auszuprobieren. Kann ich uneingeschränkt empfehlen.

Hier ein paar Kostproben:

Orientalisches Lamm mit Granatapfelsoße und Kurkuma-Reis

Schweinefilet mit gebackenen Rosmarinpflaumen, Parmesan-Rucolasalat und Speckkartoffeln

Schweinemedaillons in Pfeffer-Pilzrahm mit Süßkartoffelstampf und Röstzwiebeln
Lachsforelle mit Orangenglasur, gebackenen Kartoffeln und Babymangold

PS: Meistens bestelle ich je ein vegetarisches und ein Fleisch- oder Fischgericht am Wochenende. 

Wie mir gerade auffällt, habe ich kein Foto von fleischlosen Gerichten. Dies ist jedoch keine Absicht. Meine Favoriten waren die Gnocchi in Basilikum-Creme mit Cocktailtomaten und gerösteten Pinienkernen sowie die Birnen-Maronen-Rotondi in Taleggio-Rahmsoße mit Schnittlauch und gerösteten Walnüssen. Beides leider nicht mehr erhältlich – aber ich habe ja die Rezepte und kann jederzeit nachkochen. Die Rezepte werden regelmäßig ausgetauscht, damit es nicht zu eintönig wird.

Von mir: Absolut 5 Schnäbel!

Ein vergessenes Stück Mode: Der Unterrock

Wer kennt ihn nicht, klassisch in crème, weiß oder schwarz hat ihn sicher jeder früher bei der Mutter oder zumindest der Großmutter gesehen: Den Unterrock.

Ein ziemlich züchtiges Kleidungsstück, um transparente Röcke und Kleider sittsam zu machen, aber auch ziemlich nützlich, wenn Röcke und Kleider ungefüttert waren.

Die Geschichte mit dem „sittsam“ ist mir tatsächlich gerade eben eingefallen. Als ich ca. eine Woche in meinem Ausbildungsbetrieb war, hatte ich einen weißen Rock an. Ich lief an meiner (damals schon über 50jährigen) Kollegin vorbei, und sie sagte mir, man sähe meinen Slip. Ich sagte, ok, dann ziehe ich in der Mittagspause etwas anderes an. Sie, völlig indigniert: „Ja, haben Sie denn keinen Unterrock???“ – Es war 1988, ich war sehr jung und dachte mich tritt ein Pferd. Wie altmodisch ist die denn drauf?

Nun ja, die Zeiten ändern sich, wir haben 2014, ich trage alte Kleidung oder solche, die alt aussieht…

Eins meiner neuen Kleider, das alt aussieht, hatte ich am Sonntag an. Es ist wunderschön, hellblau mit Blümchen, leicht und duftig, eigentlich auch sehr züchtig, aber: es ist ungefüttert. Und so klebte mir das gute Stück bei jedem Schritt an den Beinen. Gut, ich war in meiner Heimatstadt und dort war zufällig verkaufsoffener Sonntag. So kam ich dann nach 26 Jahren erstmalig auf die Idee, mir einen Unterrock zu kaufen.

Aber: weit gefehlt. Ich war in jedem Wäschegeschäft, aber es wird einem überall nur noch Shapewear angeboten. Hat sicher auch seine Berechtigung, nützt mir aber in dem Fall nichts. Der Einfall kam dann ziemlich schnell: Warum nähe ich mir nicht selbst einen?

Am nächsten Tag fiel ich dann im Stoffgeschäft ein. Meine Beute:

1,50 m cremefarbener Futterstoff
1,50 m gleich- oder ähnlichfarbige Spitze (wobei, Kontrast sieht bestimmt auch toll aus
Garn
Gummiband (5mm breit)

 
 
Gestern ging dann der Nähkurs wieder los (zuhause nähe ich irgendwie nie…), und ich machte mich ans Werk. Ist ganz einfach, ich hatte nicht einmal einen Schnitt. Hüftweite messen, den Stoff im Stoffbruch falten und – von dort beginnend – die halbe Hüftweite abmessen. Waren bei mir 49 cm plus 1cm Nahtzugabe, Länge ist individuell. Ich habe 65 cm zugeschnitten und danach gekürzt; ich wollte dass er knapp über dem Knie endet.
 
 
Die Seitenkanten versäubern, die Seitennaht schließen, unten ca. 20 cm offen lassen (für den Schlitz). Dann anprobieren wegen der Länge und nach Belieben kürzen. Danach die untere Kante versäubern. In der Taille evtl. noch einen Abnäher setzen. Die obere Kante (nach innen) 1 cm einschlagen und feststecken, bügeln, und danach nochmals 1 cm einschlagen. An der unteren Einschlagkante festnähen und (am besten in Höhe der Seitennaht) 1 cm offen lassen.
 
Die Spitze von außen an die versäuberte Saumkante nähen und an den Schlitz. Danach muss nur noch mit einer Sicherheitsnadel das Gummi durch den Tunnel gezogen werden (und glaubt mir, DAS hat am längsten gedauert). Am besten lässt man es solange auf der Rolle. Wenn Ihr durch seid, Gummi festhalten (oder am besten mit der Sicherheitsnadel zusammenstecken), anprobieren, und die Weite regulieren. Danach das Gummi zusammennähen.
 
Et voila, ein fertiger Unterrock. Dauer: ca. 3 Stunden, Materialkosten: ca. 28 Euro. 
 
 
Viel Spaß beim Ausprobieren!


Unfinished Projects

An die Handarbeiterinnen unter Euch da draußen!

Habt Ihr auch solche Projekte, die einfach nicht fertig werden? Die über einem hängen wie ein Damokles-Schwert?

Hier meine drei neverending projects:

1. Das Kaschmir-Cape

Ich nenne es insgeheim (naja, jetzt nicht mehr ganz so geheim) das „Cape des Grauens“. 

Angefangen habe ich es im Februar 2013, als zweites, ehrgeiziges Projekt meiner beginnenden Näherinnen-Karriere. Als der Sommer kam, wollte ich was sommerliches nähen und hab es erst mal ad acta gelegt.

Im letzten Winterkurs habe ich es dann wieder rausgekramt, und eigentlich ist es auch fast fertig. Wenn ich nicht das Problem mit dem Futter hätte. Zuerst habe ich es am Saum festgesteckt, da schaute es unten heraus. Danach habe ich es etwas höher gesteckt mit dem Ergebnis, dass der Stoff nun nach oben gezogen war. Soweit sind wir jetzt gerade… Und erst, wenn ich das Futter am Saum befestigt habe, kann ich nämlich erst die wirklichen Endschritte vornehmen: die Paspelierung an den Vorderteilen und dem Halsausschnitt sowie die Verschlüsse anbringen…

2. Der Bleistiftrock

 Auf diesen Rock bin ich eigentlich ziemlich stolz, denn er ist das erste Kleidungsstück, das ich komplett ohne Hilfe genäht habe, und ich habe im Gegensatz zu dem ersten, den ich vor einem Jahr genäht habe, nur 3 Abende dafür gebraucht. Aber nun ist der Saum an der Reihe. Den muss ich mit der Hand nähen.

Das ist mein großes Problem, alles was ich mit der Hand machen muss, will ich nicht machen. Maschine – kein Problem. Hand – nein danke! 

3. Die Zpaghetti-Tasche

…für meine Freundin Ute…


Im Grunde fehlen da nur noch 16 Reihen und der Abschlussbund, dann wird sie zusammengeklappt, die Seiten verschlossen und die Bambusgriffe befestigt. Keine Arbeit…

Ok, hiermit verspreche ich, dass ich die Tasche bis zu unserem Brunch am Sonntag fertig habe, Ute. 

Dann kann ich ein Teil schon mal von der Liste streichen.

Und was sind Eure „Projekte des Grauens“?

DIY – Ledertasche

In der letzten Stunde des Nähkurses hat sich meine Freundin eine Tasche genäht (aus Stoff). Wir waren beide der Meinung, dass diese aus Leder ebenso gut aussehen würde.

Der Gedanke ließ mich nicht los, und mir fiel ein, dass ich seit 1999 eine fantastische Lederjacke (weichstes Lammnappa) im Keller hängen habe. Mein (jetziger) Mann hatte sie mir an meinem 1. Weihnachten in Köln geschenkt, ich habe sie ein Jahr getragen, aber eigentlich war sie mir immer zu groß und der Schnitt (Longblazer) gefiel mir dann auch nicht mehr richtig.

Lag nahe, dass ich mir vornahm, aus diesem Teil eine Tasche zu nähen – besser, als wenn sie nochmal über 10 Jahre im Keller hängt. Und schließlich ist sogar das Futter schon dabei.

Also brauchte ich nur noch Griffe. Die Tasche sollte dann einfach nur aus diesen beiden Komponenten bestehen:

Als Schnitt habe ich mir eine Art Dreiecksform ausgedacht, zugeschnitten war dann ganz schnell:
 

Die Innentasche habe ich dabei ebenfalls verarbeitet – als Handyfach.

Das Futter habe ich zuerst mit Textilkleber fixiert, dann das ganze auf links zusammengenäht. Wichtig ist, dass die Naht etwa in 2/3 Höhe endet, damit man auch noch hineingreifen kann.

Danach werden die Nahtzugaben umgeschlagen und vernäht. Als letztes kamen die Griffe dran: Die oberen 5 cm um die Griffe klappen und ebenfalls festnähen. Et voilà:

Vielleicht eine kleine Inspiration für die eine oder andere unter Euch – viel Spaß beim Ausprobieren!

 

Sonntagspläne

Lazy Sunday Afternoon…

Am allerliebsten bin ich ja an Sonntagen zuhause. Und ja, eigentlich sollte ich Sport treiben, aber ich habe noch ein paar offene Projekte, die ich fertigstellen will – muss -, und die werde ich heute in Angriff nehmen:

1. Fiorentina fertig stellen

Ich hatte meiner Freundin versprochen, sie bis zum nächsten Nähabend (also kommenden Donnerstag) fertig zu haben. Das werd ich wohl nicht schaffen, aber ich will wenigstens soweit kommen, dass ich dort das Futter einnähen kann. Es fehlen jetzt noch 33cm, nochmal soviel wie ich jetzt schon gestrickt habe. Nachdem ich jetzt eine Rundnadel benutze, geht es viel schneller, da das Gewicht sich in die Mitte verlagert hat und kein so großer Kraftaufwand mehr nötig ist.

2. Vintage Spitzentop fertigstricken

Damit bin ich ja nun schon eine Weile beschäftigt, aber genauso wenig, wie ich bei dem kalten Wetter Lust hatte, Sommerklamotten zu shoppen, so wenig war ich motiviert, ein Sommertop zu stricken. Aber die kalte Zeit ist ja nun eigentlich vorbei (bis auf gelegentliche Ausreisser), und so sollte ich nun langsam mal fertig werden. 

Das Rückenteil ist bereits fertig, vom Vorderteil fehlt nicht mehr viel. Die Ärmelchen sind klein, die Herausforderung wird dann die Häkelverzierung an Halsausschnitt, Ärmelabschluss und Vorderpasse sein. 

Und wenn ich dann noch Lust habe, kommt die Weiterbildung dran:

Das Buch hatte ich mir gekauft, bevor ich meine Nähmaschine auch nur einmal an den Strom angeschlossen hatte und habe exakt gar nichts verstanden. Nun, wo ich bereits eineinhalb Stücke genäht habe, kann ich vieles davon nachvollziehen und kann es für Anfänger nur empfehlen. Anhand des Buches habe ich gestern abend auch gleich eine Großbestellung an Material aufgegeben, Dinge, die man immer im Nähkästchen haben sollte, wie z.B. Reihgarn, Einlage, verschiedenfarbige Kreide etc. So muss ich mir das nicht mehr immer von meinen Mit-Näherinnen leihen 🙂

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Sonntag – ob lazy oder kreativ! 

DIY – Stricken mit T-Shirt-Streifen

Kennt Ihr Hoooked Zpaghetti?

Vor kurzem hat eine Freundin zum Nähkurs ein Heft für Taschen mitgebracht – zum Nähen, Stricken, Häkeln, Filzen etc.

Da fiel mir sofort diese hübsche kleine Tasche ins Auge. Also hab ich mir schnell die Anleitung abfotografiert und die „Zutaten“ bestellt.

(Dass es das Set gibt, welches 6 Euro günstiger ist als die Einzelbestellung, hab ich erst hinterher gemerkt…)

Das „Strickgarn“ besteht aus recycleten Resten aus der Textilindustrie. Salopp gesagt, sind es T-Shirt-Stoffstreifen, ca. 1cm breit.

Als die Sachen dann kamen, bin ich fast zusammengebrochen: Ein „Wollbollen“ wiegt ungefähr 1 Kilo, die 12er-Bambusstricknadeln sind richtige Mordwerkzeuge.

Ich kann Euch sagen, allein schon der Maschenanschlag war schon ein Kraftakt. Mehr als 4-5 Reihen auf einmal kann man – also ich zumindest – auch nicht stricken, geht ganz schön auf die Unterarme und Handgelenke; vor allem, weil das Material auf den Holznadeln nicht richtig rutscht. Nachdem ich nun auf Kunststoffnadeln umgestiegen bin, geht es deutlich besser.

Das fertige Produkt werde ich natürlich auch präsentieren – ich werde als Futter noch einen hübschen bunten Stoff einnähen, damit auch nichts rausfallen kann.

Mit dem Material kann man wirklich schöne Sachen machen – Körbchen, Sitzpoufs etc. Auf der Homepage sind tolle Anregungen und Bücher dazu gibt es auch.

Ran an die Nadeln, Mädels!