Twix heißt jetzt Raider…

…und sonst ändert sich nix…

Ganz genau, diese drei Schätzchen sind nicht etwa ein Überbleibsel von 1991, sondern ich habe sie heute an der Tankstelle gekauft.

Die ewig gestrigen, die ständig „Früher war alles besser“ heulen, freuen sich natürlich riesig.

Aber freut Euch nicht zu früh. Denn die Aktion ist zeitlich begrenzt. Für den Hersteller findet sie unter pragmatischen Erwägungen statt. Raider ist noch immer eine eingetragene Marke der Firma Mars. Wird eine Marke allerdings über einen längeren Zeitraum nicht benutzt (in Deutschland 5 Jahre), so kann sie von jedermann auf Antrag gelöscht werden (ja, von jedem – von Euch auch). Daher finden alle paar Jahre solche Aktionen statt, um eine alte Marke aufrecht zu erhalten. Fragt sich natürlich, ob die Erlöse aus so einer Aktion für den Nachweis einer ernsthaften Benutzung ausreichen.

Aber das soll nicht unser Problem sein. Genießen wir solange unser Raider!

Das Beste von allem


Foto: http://www.amazon.de


Junge Frauen, die in New York ihren Weg gehen – haben wir oft genug gelesen und gesehen, man denke nur an Sex & the City etc.

Diese Geschichte beginnt jedoch im New York des Jahres 1952. 

Caroline, deren Verlobter eine andere geheiratet hat, sucht sich eine Anstellung als Sekretärin in einem Verlag und arbeitet sich innerhalb kürzester Zeit zur Lektorin hoch.

April möchte eigentlich Schauspielerin werden, landet jedoch ebenfalls als Sekretärin im Verlag und erlebt die Höhen und Tiefen der Liebe.

Gregg IST Schauspielerin, jobbt zwischendurch im Verlag und entwickelt sich zur Stalkerin bei dem Mann, den sie liebt.

Barbara, 22, mit kleiner Tochter und geschieden, arbeitet als Redakteurin im gleichen Verlag und findet doch noch ihr – damals nicht selbstverständlich – Glück.

Mary Agnes, die den vorgezeichneten Weg geht: Anstellung als Sekretärin bis zur Heirat.

Ich möchte nicht mehr erzählen, weil ich finde, dass man es einfach lesen muss, besonders, wenn man diese Ära liebt. 

Das Buch spiegelt so sehr die damalige Zeit wieder und ist doch so modern – was daran liegen mag, dass es nicht Retro ist, sondern sozusagen Vintage. Es war nämlich bereits im Jahr 1958 ein Bestseller und wurde nun neu aufgelegt. Man merkt deutlich den Unterschied, dass es nicht von jemandem geschrieben wurde, der einen Eindruck der 50er Jahre erzeugen will, sondern dass es tatsächlich aus dieser Zeit stammt. Tatsache ist, dass es mit Sicherheit damals an einigen Stellen für Empörung gesorgt hat 😉 Aber seht selbst…

Ganz modern ist jedoch: Gibt es natürlich auch als eBook!

Ma Tarte aux Noisettes – Dr. Oetker

Im August hatte ich wieder einmal das Vergnügen, von Konsumgöttinnen für einen Produkttest ausgewählt zu werden. Diesmal gab es etwas Süßes – kleine Tartes von Dr. Oetker.

Von Dr. Oetker war man bisher keine Fertigkuchen gewohnt, sondern höchstens Backmischungen. Daher war ich sehr neugierig. Man konnte sich aussuchen, ob man lieber die Variante Haselnuss (Tarte aux Noisettes) oder Schokolade (Tarte au Chocolat) testen möchte.

Da die Nuss-Variante für mich eher neuartig war, habe ich mich hierfür entschieden. Und das war gut so!

So sah es aus, als ich das Testpaket öffnete. Ganze sechs Packungen zum Probieren!!!

Als dann Thorsten nach Hause kam, haben wir uns gleich an die Arbeit gemacht. Was soll ich sagen. Diese Törtchen sind wunderbar. Ganz leichter, ein wenig „feuchter“ Teig (bei uns in der Pfalz sagt man dazu „klotzig“), wenn Ihr wisst was ich meine, und dazu wirklich intensiver Haselnuss-Geschmack.

Ich musste mich wirklich zurückhalten, nicht ständig über die Törtchen herzufallen. Nach einer knappen Woche waren sie jedoch restlos leer. Ein Testpäckchen konnte ich retten und mit ins Büro nehmen, um auch meine Kollegen an dem Test teilhaben zu lassen (zu 98% süß-süchtig). Auch hier gab es nur positive Stimmen.

Beigefügt war dem ganzen übrigens auch ein Rezeptheft mit Vorschlägen, wie man die Tartes verfeinern kann. Man kann sie z.B. aufschneiden und mit Creme füllen und ähnliches. Naja, da bin ich nicht zu gekommen, sie waren viel zu schnell weg 🙂 Beim nächsten Mal…

Zwischenzeitlich konnte ich im Supermarkt auch die Schokoladenvariante finden und habe sie zum Vergleich mal mitgenommen. Fazit: Nichts, was man nicht schon in ähnlicher Form schon mal gegessen hätte. Lecker, ja, aber nichts außergewöhnliches. Schmeckt halt wie Brownies.

Für die Tarte aux Noisettes gibt es von mir jedoch volle 5 SCHNÄBEL