Sonntagspläne

Lazy Sunday Afternoon…

Am allerliebsten bin ich ja an Sonntagen zuhause. Und ja, eigentlich sollte ich Sport treiben, aber ich habe noch ein paar offene Projekte, die ich fertigstellen will – muss -, und die werde ich heute in Angriff nehmen:

1. Fiorentina fertig stellen

Ich hatte meiner Freundin versprochen, sie bis zum nächsten Nähabend (also kommenden Donnerstag) fertig zu haben. Das werd ich wohl nicht schaffen, aber ich will wenigstens soweit kommen, dass ich dort das Futter einnähen kann. Es fehlen jetzt noch 33cm, nochmal soviel wie ich jetzt schon gestrickt habe. Nachdem ich jetzt eine Rundnadel benutze, geht es viel schneller, da das Gewicht sich in die Mitte verlagert hat und kein so großer Kraftaufwand mehr nötig ist.

2. Vintage Spitzentop fertigstricken

Damit bin ich ja nun schon eine Weile beschäftigt, aber genauso wenig, wie ich bei dem kalten Wetter Lust hatte, Sommerklamotten zu shoppen, so wenig war ich motiviert, ein Sommertop zu stricken. Aber die kalte Zeit ist ja nun eigentlich vorbei (bis auf gelegentliche Ausreisser), und so sollte ich nun langsam mal fertig werden. 

Das Rückenteil ist bereits fertig, vom Vorderteil fehlt nicht mehr viel. Die Ärmelchen sind klein, die Herausforderung wird dann die Häkelverzierung an Halsausschnitt, Ärmelabschluss und Vorderpasse sein. 

Und wenn ich dann noch Lust habe, kommt die Weiterbildung dran:

Das Buch hatte ich mir gekauft, bevor ich meine Nähmaschine auch nur einmal an den Strom angeschlossen hatte und habe exakt gar nichts verstanden. Nun, wo ich bereits eineinhalb Stücke genäht habe, kann ich vieles davon nachvollziehen und kann es für Anfänger nur empfehlen. Anhand des Buches habe ich gestern abend auch gleich eine Großbestellung an Material aufgegeben, Dinge, die man immer im Nähkästchen haben sollte, wie z.B. Reihgarn, Einlage, verschiedenfarbige Kreide etc. So muss ich mir das nicht mehr immer von meinen Mit-Näherinnen leihen 🙂

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Sonntag – ob lazy oder kreativ! 

Revival der Kitten Heels

Gibt es etwas schöneres als neue Schuhe? Schuhe gehen immer. Sie sind unabhängig von der Kleidergröße – ob ich jetzt ein paar Kilo zunehme oder abnehme, sie passen immer und sind gut zu mir – sie machen ein schönes Bein, verzaubern ein Outfit, verändern meinen Gang…

Gut, ich spreche jetzt nur von der Art Schuhe, die ich gewöhnlich trage, Turn-, Wander- oder ähnliches Schuhwerk sind damit natürlich nicht gemeint, auch wenn diese von Zeit zu Zeit ihre Berechtigung haben mögen.

Diesen Sommer habe ich mich auf Kitten Heels eingeschossen!

Kitten Heels hatten ihre große Zeit in den 1950er und 60er Jahren – eigentlich waren sie dafür gedacht, junge Mädchen an Absätze zu gewöhnen. Aber sie waren so bezaubernd, dass sie bald auch von erwachsenen Frauen getragen wurden.

Meine Mutter hatte zu ihrer Hochzeit ein wunderschönes Paar in perlmutt-weiß von Peter Kaiser. Damals kosteten diese 50 DM, was ganz schön teuer war (heute ist ein PK-Schuh nicht unter 100 Euro zu bekommen). Als Teenager durfte ich sie manchmal tragen, unter der Prämisse, dass ich aufpasse wie ein Luchs. Nächste Woche bekomme ich sie geschenkt – sie sind 47 Jahre alt!

Aber ein paar ist nicht genug, und ich habe auch noch ein paar Mädchentraum-Kleidchen für den Sommer, für die ich einfach keine passenden Schuhe hatte. Bis heute. 

Gerade wurde nämlich ein bunter Strauß Schuhe geliefert 

Die koralle-farbenen werden künftig Clarissa begleiten, die creme-farbenen mit dem gelben Streifen dürfen mit Lily ausgehen…

Welche Schuhe werdet Ihr diesen Sommer lieben?

DIY – Stricken mit T-Shirt-Streifen

Kennt Ihr Hoooked Zpaghetti?

Vor kurzem hat eine Freundin zum Nähkurs ein Heft für Taschen mitgebracht – zum Nähen, Stricken, Häkeln, Filzen etc.

Da fiel mir sofort diese hübsche kleine Tasche ins Auge. Also hab ich mir schnell die Anleitung abfotografiert und die „Zutaten“ bestellt.

(Dass es das Set gibt, welches 6 Euro günstiger ist als die Einzelbestellung, hab ich erst hinterher gemerkt…)

Das „Strickgarn“ besteht aus recycleten Resten aus der Textilindustrie. Salopp gesagt, sind es T-Shirt-Stoffstreifen, ca. 1cm breit.

Als die Sachen dann kamen, bin ich fast zusammengebrochen: Ein „Wollbollen“ wiegt ungefähr 1 Kilo, die 12er-Bambusstricknadeln sind richtige Mordwerkzeuge.

Ich kann Euch sagen, allein schon der Maschenanschlag war schon ein Kraftakt. Mehr als 4-5 Reihen auf einmal kann man – also ich zumindest – auch nicht stricken, geht ganz schön auf die Unterarme und Handgelenke; vor allem, weil das Material auf den Holznadeln nicht richtig rutscht. Nachdem ich nun auf Kunststoffnadeln umgestiegen bin, geht es deutlich besser.

Das fertige Produkt werde ich natürlich auch präsentieren – ich werde als Futter noch einen hübschen bunten Stoff einnähen, damit auch nichts rausfallen kann.

Mit dem Material kann man wirklich schöne Sachen machen – Körbchen, Sitzpoufs etc. Auf der Homepage sind tolle Anregungen und Bücher dazu gibt es auch.

Ran an die Nadeln, Mädels!



Endlich Frühling!

So lange haben wir darauf gewartet – seit Samstag ist er endlich da: Der Frühling!

Endlich können die dicken Jacken in den Keller verbannt werden, die Strümpfe bleiben in der Schublade, und die Laune steigt mit den Temperaturen um die Wette!

Wir haben den Samstag mit dem ersten Eis des Jahres gefeiert:

Dies ist eine Kreation aus Vanilleeis im frittierten Marzipanmantel, verziert mit Schokosauce. Der Kellner hat es mit den Worten serviert, es sei eine Bombe, die man nicht öfter als einmal im Monat essen sollte. Wer diese Bombe gerne mal probieren möchte, sollte ins Havana im schönen Agnesviertel in Köln gehen.

Danach empfiehlt sich dann ein kleiner Verdauungsspaziergang *lach*

Wir haben das schöne Wetter dazu genutzt, die Enten und Kanadagänse am Weiher am Theodor-Heuss-Ring zu besuchen. 


 Und wie habt Ihr Euren ersten richtigen Frühlingstag verbracht?
 

Wie alt ist zu alt?

Die Frage stelle ich mir immer mal wieder; kürzlich habe ich auch in einem englischen Vintage-Blog darüber gelesen – die Autorin befürchtete, mit 28 zu alt für Retro-Schürzenkleider zu sein, und nun bin ich auf Facebook mit der Nase darauf gestossen worden (betraf nicht mich, sondern einen meiner Kontakte).

Was mich betrifft, ich habe die 40 bereits überschritten, wage aber behaupten zu dürfen, dass ich nicht so aussehe. Auch sind mein Körper und meine Haut noch gut in Schuss, also denke ich nicht, dass ich mich künftig in Brax-Hosen, Mephisto-Schuhe u.ä. hüllen muss, und auch meine Haare muss ich nicht in einem grauen praktischen Kurzhaarschnitt tragen

40 ist eh das neue 30, und wenn man sich so manche Damen aus Hollywood ansieht (ok, der Vergleich hinkt vielleicht, wenn man sich die medizinischen Hilfsmittel überlegt, die ihnen zur Verfügung stehen und die sie auch kräftig nutzen) – trotzdem, viele sehen auch von Natur aus nicht aus wie das, was man noch vor 30 Jahren eine „ältere Frau“ nannte.

Ich auf jeden Fall wehre mich entschieden gegen dieses Etikett. Natürlich würde ich keine Ultra-Minis und bauchfrei tragen, aber das habe ich auch mit 20 nicht gemacht.

Aber ich trage mein Haar so lang wie ich es will, ich lasse mich tätowieren, wenn ich Lust darauf habe und ich trage Röcke mit Petticoat. Und wer behauptet, über 40 könne man keine Chucks mehr tragen, der ist irgendwo stehen geblieben. Es ist nicht so, dass man mit aller Macht seine Jugend festhalten sollte, aber ich z.B. bin noch lange nicht soweit, eine „ältere“ Frau zu sein.

Klar sollten die genetischen Vorraussetzungen schon gegeben sein, aber nach meiner Meinung ist man so alt, wie man sich selbst macht. Meine Mutter ist 65, und selbst das kann ich manchmal nicht glauben, denn sie ist eigentlich jünger als viele meines Alters, die ich kenne. Und das im positiven Sinne!

Wie denkt Ihr darüber?      

Magnetic Nails

Im Rahmen des lebenslangen Projektes, Nagellacke zu testen – zugegebenermaßen ein wenig einseitig, weil mein Kosmetiktisch aussieht wie von essie gesponsort – habe ich es nun endlich mal geschafft, den RepStyle auszuprobieren.

Ein ähnliches Produkt habe ich schon mal getestet; von IsaDora (eine Marke, die bei douglas erhältlich ist) – und war abgrundtief enttäuscht. Das hat ja gar nicht funktioniert! Das Muster war ganz kurz zu sehen, wurde dann jedoch völlig unscharf und verlief dann, bis es einfach nur noch nach normalem Nagellack aussah.

Eine liebe Freundin gab mir den Tipp, dass man den Magneten länger über den Nagel halten muss als angegeben, also wollte ich es nochmal wagen.

Beim Lack von essie (hier übrigens der Farbton snake it up) muss zuerst eine dünne Schicht, dann eine zweite dickere Schicht aufgetragen werden. Direkt danach den Magneten (auf der Oberseite des Deckels) für 20 Sekunden über den feuchten Nagel halten. Auf der deutschen essie-Seite gibt es auch ein Tutorial.

Tadaaaaaaaaaaaaaa… wie man sieht, es hat tatsächlich funktioniert!


   
Die linke Hand war noch etwas murksig, bei der rechten Hand ging es aber wie am Schnürchen. Wichtig ist, dass der Magnet ganz nah am Nagel ist, kurz bevor er ihn berührt. Ob die Tatsache, dass ich auf 25 sek. ausgedehnt habe, ausschlaggebend war, weiß ich nicht, aber sicher ist sicher 🙂

Von mir gibt es hierfür 5 SCHNÄBEL

Here we are!

Wollte nur mal „Hallo“ sagen – und schauen, ob alles funktioniert!

Die Mittagspause habe ich mit dem Erstellen des Designs verbracht:

Wie man sieht, ist vom Grundprinzip alles gleich geblieben – Wiedererkennungswert und so!

Bis bald!